Was passiert mit meinem Bioabfall? Und was darf in die Biotonne?
Veröffentlicht am 22.09.2025
rganische Abfälle entstehen täglich – beim Kochen in der Küche ebenso wie bei der Arbeit im Garten. Im Bezirk Scheibbs landen diese Bioabfälle in der grünen Tonne und werden anschließend zur Kompostanlage Seiringer in Wieselburg gebracht.
Doch nicht alles darf hinein: Erlaubt sind unter anderem Speisereste, Obst- und Gemüseschalen, Kaffeesatz mit Filter, alte Blumenerde, Rasenschnitt und Laub. Verpackungen, Plastiksackerl oder Hygieneartikel wie Windeln gehören hingegen nicht in die Biotonne, da sie den Kompostierungsprozess stören.
In Wieselburg werden die Abfälle sorgfältig verarbeitet. Rund zehn Wochen dauert es, bis aus den biogenen Stoffen nährstoffreiche Komposterde entsteht, die anschließend für Gemüse, Blumen und Bäume genutzt werden kann. So schließt sich der natürliche Kreislauf.
Falsch entsorgte Bioabfälle im Restmüll gehen hingegen verloren, da sie verbrannt werden. Wer richtig trennt, leistet also einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung.
Das Beispiel aus dem Bezirk Scheibbs zeigt: Aus Bioabfall kann durch richtige Entsorgung wieder wertvolle Erde entstehen – ein Kreislauf, von dem Natur und Klima gleichermaßen profitieren.
Moderator/Interviewer: Florentina Mirtl
Kamera: Christina Tatzreiter
Offtext: Florentina Mirtl
Sprecher: Christina Tatzreiter
Postproduction: Christina Tatzreiter & Benjamin Hell